Unterwegs mit Urs Guidon alias Mr. Tabrec

28. Mai 2018

Von Melanie Salis

Unser Weg führt uns via Julierpass (schöööner Kanton) zur Deponie Polaschin in Silvaplana. Kaum angekommen, die Erkenntnis: Steine können Männeraugen zum Leuchten bringen (ja, das ist bei uns Frauen manchmal sehr ähnlich). Tabrec-Bauführer Urs Guidon nimmt eine Probe, damit die Korngrössenverteilung im Labor ausgewertet werden kann und dem Greenhorn Salis wird der gesamte Produktionsablauf gezeigt und erklärt (sehr spannend!).

Das Rohmaterial stammt aus dem Felsausbruch des Tunnels Silvaplana und wird mittels Raupenbagger zum und in den Brecher transportiert – «Beschickung» nennt sich das. Der gesamte Brechvorgang – von der Aufgabe bis zum Austragsband – passiert in der «Brecher-Wundermaschine» (Zitat Salis – Anmerkung der Redaktion). Das fertige Produkt: KG 0-45 (KG für Kiesgemisch und bis zu durchschnittlich 45 mm Korngrösse). Die Deponiebewirtschaftung geschieht dann abschliessend mittels Radlader.

…bei diesen Steinen leuchten auch die Augen einer Frau. Fazit: Ein Fan mehr – Danke, Mr. Tabrec!